„Wie Tischtennis bei Parkinson hilft“

Wer an Parkinson denkt, denkt meist zuerst an Medikamente und klassische Physiotherapie. Doch ein kleiner Zelluloidball zeigt bei meinem Mann seit einiger Zeit eine ganz erstaunliche Wirkung: Er geht regelmäßig zum Tischtennisspielen – und die positiven Effekte auf seine Symptome sind im Alltag deutlich spürbar. Tischtennis ist weit mehr als nur ein Hobby. Für meinen Mann ist es zu einem spielerischen, aber hochwirksamen Training gegen die Erkrankung geworden.

Drei Volltreffer gegen die Symptome
Der schnelle Sport fordert den Körper und das Gehirn gleichzeitig. Besonders in drei Bereichen sehen wir große Fortschritte:
➩Gesteigerte Beweglichkeit: Die dynamischen Schläge und Ausfallschritte lockern den Körper und helfen dabei, der typischen Muskelsteifigkeit (Rigor) aktiv entgegenzuwirken.
➩Besseres Gleichgewicht: Die ständigen, schnellen Gewichtsverlagerungen am Tisch stärken die Balance und geben meinem Mann wieder mehr Sicherheit im Stand und beim Gehen.
➩Mehr Schnelligkeit: Um den Ball zu treffen, muss das Gehirn blitzschnell reagieren. Das hält die Reflexe wach und wirkt der allgemeinen Verlangsamung von Bewegungen entgegen.

Beitrag aus der Ausgabe der Krone Gesund vom 20.06.2026
Spincity

Der Artikel macht Hoffnung und zeigt, dass Parkinson nicht das Ende von Freude und sportlichen Herausforderungen bedeuten muss. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, meinen Mann auf diesen Fotos zu sehen. Sie zeigen neben der sportliche Aktivität, auch Lebensfreude, Zusammenhalt und neue Perspektiven.